Die Vernichtung des Nazismus mit seinen Wurzeln ist unsere Losung. Der Aufbau einer neuen Welt des Friedens und der Freiheit ist unser Ziel! Nie wieder Krieg! Nie Faschismus!
aus dem Schwur von 1945
Liebe Kameradinnen, liebe Kameraden, liebe Freunde,
dem Schwur von Buchenwald fühlt sich der Bund der Antifaschisten e.V. Leipzig auch 25 Jahre nach seiner Gründung verpflichtet, dafür haben wir viel getan. Es gibt uns nun schon seit einem Vierteljahrhundert. Unser Jubiläum werden wir feiern und laden dazu recht herzlich ein:
am Samstag, 27.10.2018, ab 14:30 Uhr
in die Galerie KUB, Kantstraße 18, 04275 Leipzig
Und so haben wir uns das vorgestellt:
15.00 Uhr gemeinsames Kaffeetrinken
16.00 Uhr Arbeiterliederchor
16.30 Uhr Feierstunde
18.00 Uhr Gespräche bei einem Imbiß
19.00 Uhr „Weiße Rose und Schwarzer Block – jede Zeit hat ihre Antifa“ – Podiumsdiskussion
Der Veranstaltungsort ist mit den Straßenbahnlinien 9,10, 11 und Bus 70 bis zur Haltestelle Karl-Liebknecht-/ Richard-Lehmann-Str zu erreichen. Parken ist nur im angrenzenden Wohngebiet möglich. Für diejenigen, die aus gesundheitlichen Gründen nicht in der Lage sind, den Weg alleine anzutreten, bieten wir einen Fahrdienst an. Bei Bedarf bitten wir um telefonische Rückmeldung bis 20.10.2018 unter 0341 / 4934731 oder per Mail unter
Zur besseren Planung bitten wir um Bestätigung der Teilnahme bis 15.10.2018.
Wir freuen uns auf jeden!
Mit antifaschistischen Grüßen
Vorstand BdA Leipzig








Über 35.000 Menschen sind seit dem Jahr 2000 an den europäischen Außengrenzen ums Leben gekommen. Menschen auf dem Mittelmeer sterben zu lassen, um die Abschottung Europas weiter voranzubringen und politische Machtkämpfe auszutragen, ist unerträglich und spricht gegen jegliche Humanität. Statt die Grenzen durch rechte Hetzer wie Salvini, Seehofer oder Kurz dicht machen zu lassen, brauchen wir ein offenes Europa, solidarische Städte, und sichere Häfen.
Die Seebrücke ist eine internationale Bewegung, getragen von verschiedenen Bündnissen und Akteur*innen der Zivilgesellschaft. Wir solidarisieren uns mit allen Menschen auf der Flucht und fordern von der deutschen und europäischen Politik sichere Fluchtwege, eine Entkriminalisierung der Seenotrettung und eine menschenwürdige Aufnahme der Menschen, die fliehen mussten oder sich noch auf der Flucht befinden.
Wir dürfen dabei nicht abwarten, bis sich die Regierungen in Berlin, Brüssel oder sonst wo bewegen. Auch Leipzig kann etwas verändern. Leipzig kann dem Beispiel von Städten wie Barcelona oder Berlin folgen und sich zum sicheren Hafen für Geflüchtete und Menschen in Not erklären. Dies wäre Ausdruck der praktischen Umsetzung von Menschenrechten und von Solidarität, die in unserer Gesellschaft gerade vermisst wird. Es wäre auch Leipzigs Chance der menschenfeindlichen Politik der CDU in Sachsen konkret etwas entgegenzusetzen. Denn wir wollen keine sogenannten Anker- oder Transitzentren, keine geschlossenen Grenzen und keine Abschiebungen in Regionen aus den Menschen gerade geflohen sind. Leipzig hat nun die Pflicht das selbstgewählte Label der „Weltoffenen Stadt“ wirklich ein mal mit Leben zu füllen!
Auch in diesem Jahr wird der Bund der Antifaschisten (BdA Leipzig e. V.) beim Connewitzer Straßenfest rund um die Paul-Gerhard-Kirche am kommenden Sonntag, 27. Mai mit einem Stand präsent sein. Um 14 Uhr bieten wir in Kooperation mit dem Historiker und Buchautor Florian Schäfer einen Rundgang zu den Stätten der NS-Zwangsarbeit an. Auf der rund eineinhalbstündigen Tour durch Connewitz wird deutlich, wie nah ehemalige Zwangsarbeiter*innen der deutschen Bevölkerung, wie unübersehbar sie doch eigentlich waren. An authentischen Orten stehen nicht nur die funktionalen Aspekte der Lager und Arbeitsstellen im Fokus, sondern auch die Lebensbedingungen der Arbeiter*innen. Zudem wird die Versorgung und Unterbringung, das Verhältnis der ausländischen Arbeiter*innen zur deutschen Bevölkerung und ihr Alltag nachgezeichnet.
Heute vor 73 Jahren, am 8. Mai 1945, verkündeten die alliierten Streitkräfte die bedingungslose Kapitulation des Dritten Reiches und somit das Ende des 2. Weltkrieges in Europa. Dieser Tag ging als Tag der Befreiung in die Geschichte ein. Viele Jahre voller Leid, Tod und Zerstörung fanden ihr Ende. Nazi-Deutschland war endlich besiegt. Der Tag gilt uns als Erinnerung, dass diese Gräuel nie wieder geschehen dürfen. Nie wieder Krieg, nie wieder Faschismus!