2. August: Internationaler Tag des Gedenkens an den Genozid an Sinti und Roma

In der Nacht des 02. August 1944 ermordeten die Nationalsozialisten die letzten 4200 in Auschwitz inhaftierten Roma und Sinti. Insgesamt wurden im Zweiten Weltkrieg mehr als 500.000 Menschen der Roma und Sinti ermordet.
Der Verein Romano Sumnal lädt ein, den Opfern des Genozids an den Roma am 02. August in Leipzig bei einer Kranzniederlegung am Mahnmal  „Geschlagener“ am Schwanenteich in der Goethestraße und in der Riebeckstraße 63 gemeinsam mit der Stadt Leipzig gedenken.
Recherchen des Vereins in den letzten Jahren ergaben, dass die Riebeckstraße ein zentraler Ort für die Deportation der Leipziger Roma und Sinti war.
Wir wollen gemeinsam mit Romano Sumnal und hoffentlich vielen Menschen an dieses Verbrechen der Nazis erinnern und freuen uns wenn Ihr uns dabei unterstützt.
Ablauf:
15:00 Uhr: Gedenken und Kranzniederlegung am Mahnmal „Geschlagener“ am Schwanenteich in der Goethestraße
Worte zum Gedenken von Dr. Skadi Jennicke Bürgermeisterin und Beigeordnete für Kultur der Stadt Leipzig
und Gjulner Sejdi – 1. Vorsitzender von Romano Sumnal – Verband der Roma und Sinti in Sachsen
Musikalische Begleitung Smule Seiffert
15:30-16:00 Uhr: Fahrt mit der Straßenbahn oder mit Fahrrädern zur Riebeckstraße 63 – Erinnerungsort ehemalige Städtische Arbeitsanstalt
16:00-17:00 Uhr: Gedenken und Vorstellung der Initiative am Erinnerungsort Riebeckstraße

Erosion der Demokratie. Das Ende des sächsischen Landtags 1933

Reihe: 1933 – Wege in die Diktatur

Mit Dr. Janosch Förster (Historiker, SLUB Dresden), Moderation: Daniela Schmohl (RLS Sachsen)

Eine Veranstaltung der sächsischen Landesarbeitsgemeinschaft Auseinandersetzung mit dem Nationalsozialismus in Kooperation mit der RLS Sachsen

Der sächsischen Landtag in der Weimarer Republik war das erste frei gewählte Parlament Sachsens. Ab 1930 setzten erste Auflösungserscheinungen ein, doch die Mehrheit der Abgeordneten wehrte sich vehement gegen eine Zerstörung der Demokratie durch völkisch-nationalistische Parteien. Im März 1933 wurde die Arbeit des Landtags schließlich mit Gewalt beendet. Seine Geschichte liest sich auch als Warnung für die Gegenwart.

Die Veranstaltung wird live auf Youtube gestreamt.  Hier klicken

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.

Leipzig 1933 – Die nationalsozialistische Machtdurchsetzung

Zum 90. Jahrestag der Machtübertragung

Mit Daniela Schmohl (Historikerin, RLS Sachsen)

Eine Veranstaltung der VVN-BdA Leipzig e.V. und der RLS Sachsen

Treffpunkt: Vor dem Bundesverwaltungsgericht, Simsonplatz 1, 04107 Leipzig

Der Stadtrundgang verbindet Orte im Zentrum Leipzigs mit der Machtübertragung an die Nationalsozialisten im Januar 1933 und den darauffolgenden Monaten des Terrors gegen politische Gegner*innen und jüdische Einwohner*innen sowie der Machtdurchsetzung der Nationalsozialisten. Von der „Reichs-Nein-Stadt“, über die Bücherverbrennung bis zum Reichstagsbrandprozess werden unterschiedliche Stationen des Jahres 1933 im Stadtbild verortet.

Dauer ca. 2 Stunden

In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung: Gesellschaftsanalyse und politische Bildung e.V.